Wenn die Sonne scheint ist es doch für Kinder das Größte draußen in der freien Natur unterwegs zu sein. In Schenna mit seinen 2.200 Sonnenstunden im Jahresdurchschnitt bietet dazu nicht nur die Gelegenheit, sondern auch die Möglichkeiten. Vom Streichelzoo für die ganz Kleinen, über Indianerdorf oder Falkenschau bis hin Minigolf und alterunabhängigen Badespaß – auch für die kleinen Gäste bietet Schenna ein ein vielfältiges Spiel-, Lern- und Abenteuerprogramm. Viele der genannten Freizeitaktivitäten sind in den Sommer- und Herbstferien sogar kostenlos.
Die drei zertifizierten Familienhotels in Schenna bieten für Eltern einen Rundumservice, damit der Urlaub für alle Familienmitglieder ein unvergessliches Erlebnis wird. Dies beginnt bei der kindgerechten Ausstattung und endet mit Extra-Services wie Kinderbetreuung oder die Vermittlung es Babysitters, wenn die Eltern einen romantischen Abend zu Zweit verbingen möchten.
Bei der Freizeitgestaltung hilft gerne das Maskottchen Sunny, das vor Ort verschiedenste Aktiv-, Lern- und Spielprogramme organisiert. Dazu gehört auch der besuch der örtlichen Feuerwehr, ein Minigolftunier oder ein Besuch des Hirschgeheges mit anschließender Falkenschau. Das Ferienprogramm ist größtenteils gratis, für außerordentliche Leistungen wie Eintritte, Reitstunden oder gemeinsames Grillen wird ein kleiner Beitrag berechnet. Zur Erinnerung werden T-Shirts bemalt und an Geburtstagen liegt im Tourismusbüro sogar eine Überraschung bereit.
Darüber hinaus ist Schenna natürlich auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region: Ein Besuch des Ötzi in Bozen oder des ArcheoParc im Schnalstal entführt auf kindgerechte Weise in die frühe Zeit der Region. Oder wie wäre es mit einem Besuch einer der vielen Burgen und Ruinen? Welches kleine Mädchen träumt nicht davon ein Burgfräulein zu sein, welche Junge nicht ein tapferer Ritter? Ein Urlaub in Schenna macht Kinderträume wahr.
Die Alpen haben eine ungeheure Anziehungskraft auf die meisten Menschen – Oldtimer auch. Um so besser, wenn beides zusammen kommt, beispielsweise bei der Oldtimer-Rallye Südtirol Classic. Mindestens 35 Jahre hat das Blech auf dem Buckel, wenn es sich zwischen 10. und 17 Juli durch die südtiroler Lande bewegt. Start- und Zielpunkt ist Schenna im Meraner Land. Wer nicht nur zusehen, sondern auch aktiv dabei sein will, für den stehen im begrenzten Umfang auch Mietfahrzeuge zur Verfügung.
Für Zaungäste sind sicherlich der 14. und 15. Juni die spannensten Tage, wenn die Maserati, Bugatti, Mercedes, Porsche – oder welch anderen wohlklingenden Namen das Chromgold auch tragen mag – im Schritttempo ins Ziel rollt. Da bei der Südtirol Classic nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf das Zeitgefühl der Fahrer geachtet wird, ist beim Corso schon ab und an ein Halt einkalkuliert, um das Gefährt bestaunen zu lassen. Wer bei seinem Lieblingsfahrzeug nicht zu Zuge kommt, der hat im Rahmen der Siegerehrung am darauf folgenden Tag in Schenna sicherlich Gelegenheit dazu.
Die Teilnehmer der 26. Südtirol Classic dürfen sich auf einige Änderungen der Route freuen: Heuer neu mit dabei sind Villnösstal am Fuß der zackigen Geislerspitzen, das Ultental mit seinen Urlärchen sowie der Geheimtipp Cembratal, dessen Schönheit schon Albrecht Dürer inspirierte. Der Hauptverlauf der Rallye führt wie in den vergangenen Jahren der schon klassischen Strecke durch das Weltnaturerbe Dolomiten. Die Ausfahrt wird sicherlich ein unvergessliches Erlebnis für die 120 zugelassenen Teams.
Mensch und Natur freut sich über die warmen Sonnenstrahlen, bei jedem Atemzug nimmt man lange vermisste Düfte wahr: Es ist Frühling. Während man unten im Tal die Apfelblüte feiert, besinnt man in Schenna hoch über Meran auf die frisch Kräuter. Schnuppern lohnt sich besonders beim Bauernmarkt am 3. und dem Unkräutermarkt am 13. April. Speziell für Urlaubsgäste bietet der Tourismusverein an verschiedenen Terminen Löwenzahn-Wanderungen an.
Die Besucher des traditionellen Bauernmarktes erwartet neben kulinarischen Spezialitäten aus der Region auch Schauvorführungen südtiroler Handwerkskunst. Ausserdem lässt sich Herbert Hintner in seine Töpfe schauen – zumindest im übertragenen Sinne. Der Spitzenkoch verrät den ein oder anderen Tip aus seiner Küche und gibt Hinweise zum Kochen mit regionalen Produkten. Natürlich dürfen hier frische Kräuter nicht fehlen.
Ausschließlich um Kräuter dreht es sich beim Unkräutermarktl am 13. April in Schenna, dessen Namen irreführend ist, denn es gibt kein Unkraut. Jede Pflanze hat ihren Platz, entweder in Küche oder in der traditionellen Kräutermedizin. Beim Unkräutermarktl darf daher hemmungslos entdeckt, beschnuppert und natürlich auch gekauft werden, das die südtiroler Natur zu bieten.
Über viel Informationen rund um die Wunderwelt der wilden Kräuter dürfen sich die Besucher des gleichnamigen Vortrags am 13. April abends um 20.30 Uhr im Vereinshaus Unterwirt freuen. Die Gartenexpertin Karin Greiner vermittelt Wissen um die alpine Kräuterwelt und deren traditionelle Nutzung von der Vergangenheit bis in die heutige Zeit.
Im Frühjahr fordert unser besonders viel Vitamine. An eine Quelle eine Vitaminquelle werden wohl die wenigsten vor Augen haben: den Löwenzahn. Wer sich dieser weit verbreiteten Wiesenpflanze auf genussvolle Art nähern will, dem sind die Löwenzahnwanderungen in Schenna zu empfehlen:
Nach einer entspannenden Wanderung über die Bergwiesen wartet die Teilnehmer bei der Bäuerin Martha als Belohnung Löwenzahnsalat mit Tiroler Knödel. Die Wanderungen findeen am 1., 8., 12., 22. und 29. April statt. Treffpunkt ist jeweils die Tourismusinformation in Schenna. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro.